top of page
Merch_Icon.png
Insta_Icon.png
Pin_Schwarzes Brett.png

Zum Tag des Artenschutzes – Kagels Natur bewahren

Heute ist ein bedeutender Tag, um innezuhalten und sich bewusst zu machen, wie schön und einzigartig die Natur ist, die uns umgibt – und wie achtsam wir mit diesem kostbaren Schatz umgehen sollten.


Rund um Kagel zeigt sich unsere Region von ihrer ursprünglichsten Seite: weite Wälder, Seen, Feuchtwiesen, kleine Moore und die sanft geschwungene Landschaft entlang der Löcknitz. Hier begegnen wir der Natur noch unmittelbar – beim Spaziergang durch die Felder oder im Morgengrauen am Waldrand.


Hier und heute wird besonders deutlich, wie klein und zugleich verletzlich der Mensch im Gefüge der Natur ist – und wie stark er in vergleichsweise kurzer Zeit in dieses Gleichgewicht eingegriffen hat.


Heute ist Tag des Artenschutzes.


Doch nicht nur heute, sondern an jedem einzelnen Tag im Jahr sollten wir uns fragen, wie wir mit unserer Natur umgehen – und welche Verantwortung wir für ihren Schutz tragen.


Artenvielfalt in Brandenburg – ein kostbares Erbe


Brandenburg gehört zu den artenreichsten Bundesländern Deutschlands – gerade wegen seiner vielfältigen Lebensräume. Viele wild wachsende Pflanzen stehen unter Naturschutz, vor allem Arten, die selten geworden sind oder nur in sehr speziellen Biotopen wachsen, wie Moore, Trockenrasen oder Feuchtwiesen.


Auch in und um Kagel finden sich solche sensiblen Lebensräume. Die feuchten Niederungen entlang der Löcknitz, unsere Kiefernwälder, alte Obstbäume in unseren Gärten oder naturbelassene Hecken bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung.


Besonders geschützte Tiere unserer Umgebung sind unter anderem:


Fischotter

Fledermäuse

Seeadler

Hirschkäfer

Uhu

Schwalbenschwanz

Igel

Weißstorch

Rotkehlchen

Zauneidechse

Wildbienen


Manche von ihnen bekommen wir nur selten zu Gesicht. Andere – wie das Rotkehlchen im Garten oder der Igel in der Dämmerung – sind vertraute Begleiter unseres Alltags. Doch grundsätzlich gilt: Alle Wildtiere sind von besonderer Bedeutung und schützenswert.


Brut- und Setzzeit in Kagel – bitte Rücksicht nehmen 🌼


Von März bis Juli ziehen viele Wildtiere bei uns im Dorf und in der Umgebung ihre Jungen groß. Jetzt brauchen sie vor allem eines: Ruhe.


Auch wenn wir die Tiere oft nicht sehen – sie sind da.


Rehkitze liegen gut getarnt im hohen Gras am Feldrand. Vögel brüten geschützt in Hecken und Sträuchern. Igel suchen sichere Plätze unter Laubhaufen oder Holzstapeln. Bodenbrüter verstecken ihre Nester in Wiesen und am Waldrand.


Gerade Spaziergänge mit Hund, Gartenarbeiten oder das Mähen von Grünflächen sollten in dieser Zeit besonders rücksichtsvoll erfolgen.


Was kann jeder Einzelne zum Artenschutz beitragen?


Naturschutz beginnt nicht irgendwo – er beginnt vor der eigenen Haustür.


Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken:


  • Wildblumen pflanzen statt reiner Zierrasen

  • Insektenhotels aufstellen

  • Laubhaufen im Herbst liegen lassen

  • Nistkästen aufhängen

  • Weniger mähen und Blühstreifen stehen lassen

  • Hecken von März bis Oktober nicht schneiden


Unsere Gärten in Kagel können kleine Oasen sein – Trittsteine für Artenvielfalt zwischen Wald, Feld und Gewässer. Jeder naturnahe Garten wird Teil eines größeren Ganzen.


Verantwortung für unsere Umgebung


Die Natur rund um Kagel ist kein Selbstverständnis. Sie ist gewachsen über Jahrhunderte – und sie braucht unseren Schutz, damit auch kommende Generationen das Rauschen der Kiefern, das Trompeten der Kraniche oder das Summen der Wildbienen im Sommer erleben dürfen.


Lasst uns gemeinsam achtsam sein.

Nicht nur heute am Tag des Artenschutzes – sondern an jedem Tag im Jahr.


Herzlichst,

Euer Heimatverein Kagel 💛

 
 
 

Kommentare


Kontakt

Heimatverein Kagel e. V.

Alte Schule Kagel

Gerhart-Hauptmann-Straße 25

15537 Grünheide

Ortsbeirat Kagel

Bürgerhaus

Schulstraße 5

15537 Grünheide

Folgen sie uns
  • Instagram
bottom of page